Kranzniederlegung in Hecklingen

Unter dem Motto „Hingucken! Hinhören! Handeln“ hatten DIE LINKE. Hecklingen und der Hecklinger Bürgermeister Hans-Rüdiger Kosche (CDU) zur in der Stadt Hecklingen nun schon traditionellen Mahn- und Gedenkveranstaltung aufgerufen. Dem Aufruf waren Vertreter von Vereinen, Verbänden, der Parteien und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, nicht nur aus Hecklingen, gefolgt. Bürgermeister Kosche verwies in seiner Gedenkrede darauf, dass „das rechtsextremistische Denken und Handeln in ganz Deutschland zunimmt. Auch in Sachsen-Anhalt und im Salzlandkreis kommt es vermehrt zu rechtsextremistischen Überfällen, die uns zu Gegenmaßnahmen ermahnen und zum Handeln zwingen“ führte der Redner weiter aus.

Die Veranstaltung, welche auch den Protest zum Inhalt hatte, fand anläßlich des 64. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, dem größten und unmenschlichsten Vernichtungslager, statt.

Gemeinsam haben viele Bürgerinnen und Bürger Gesicht gezeigt, ihren Willen gegen Rechts etwas zu tun, klar zum Ausdruck gebracht und im ehrenden Gedenken an die Opfer von Faschismus und Krieg Kränze niedergelegt.

Künftig muss es weiter heißen: „Hingucken und Handeln! waren sich nicht nur die Veranstalter einig.