Auf Einladung der Bürgermeisterin Kornelia Bodenstein besuchte die Harzer Bundestagsabgeordnete Elke Reinke (DIE LINKE) am 27. Februar die Gemeinde Hedersleben. Anlass war die seit nunmehr zehn Jahren beim Land beantragte Straßenbaumaßnahme der L 73. Die 1,25 km lange Ortsdurchfahrt befindet sich in einem desolaten Zustand. Wie die Bürgermeisterin klagte, habe sich der Zustand seit der Fertigstellung der B6n noch verschlechtert, da die Landesstraße nunmehr als Zubringer zur Schnellstraße genutzt werde. Der zuständige Mitarbeiter des Bauverwaltungsamtes der Stadt Ballenstedt, Herr Otto, informierte die Abgeordnete darüber, dass im Jahr 2006 die Planfeststellung fertig wurde. Demnach würde das Land für die Straße 768.000 Euro aufbringen müssen, die Gemeinde Hedersleben für die Nebenanlagen wie Fußwege, Straßenbegleitgrün und Parknischen 355.000 Euro. Die Bundestagsabgeordnete Elke Reinke konnte sich auch ein Bild von den Nebenstraßen der L 73 machen, die sich teilweise in einem noch katastrophaleren Zustand befanden. Kornelia Bodenstein wies darauf hin, dass die dafür notwendigen Baumaßnahmen sowie das Entfernen der Freileitungen erst nach Fertigstellung der Landesstraße erfolgen kann. Dabei würden sicher auch die Anlieger ihre Häuserfassaden sanieren. Elke Reinke sagte zu: "Ich werde mich umgehend an den Landesverkehrsminister wenden, da die Gemeinde Hedersleben alle Anforderungen erfüllt hat und damit einem baldigen Baubeginn nichts mehr im Weg stehen kann."