Am Sonnabend, den 28. März kamen im Ortsteil Rathmanndorf die Delegierten einer besonderen Delegiertenversammlung im Dorfgemeinschaftshaus zusammen.
Ziel der Mitglieder des Vorstandes der Basisorganisation, der Mitglieder der Stadtratsfraktion und der nominierten BewerberInnen um ein Stadtratsmandat war es, das seit längerer Zeit diskutierte Wahlprogramm zu präzisieren und zu verabschieden.
In dem fünfseitigen Dokument betont die LINKE ihren sozialen und basisdemokratischen Grundgedanken und laden Bürgerinnen und Bürger der nun größer gewordenen Stadt zum Mitmachen ein. So wollen wir uns im neuen Kommunalparlament für die Übernahme der Sekundarschulen und einer damit verbundene Schaffung von Schulzentren einsetzen.
Eine klare Absage erteilen wir den Nazis und setzen uns für das demokratische Handeln der Bürger ein.
Die Ortsteile sollen in der neuen Stadt ihre Traditionen pflegen können, die Ortsbürgermeister und Ortschaftsräte gestärkt werden.
Das Stadthaus am Stadtsee soll nach unserem Willen so gebaut werden, das es mit Stadtratssaal, Archiven, Bibliothek und Stadtinformation interessanter und zum Identifikationsstandort gemacht wird.
Auch gesundheitspolitisch werden wir uns einmischen. Uns geht es nicht nur um den Erhalt und der Sicherung des Krankenhausstandortes Staßfurt, sondern auch um die Arztversorgung insgesamt.
Auch der Staßfurter Sozialpass, die Vereinsförderung und der Kinder- und Jugendentwicklungsplan gehören nach Ansicht der TeilnehmerInnen wieder in die Stadtratsdiskussion..Mit dem Fortbestand Staßfurts als Mittelzentrum und durch eine stärkere kommunale Wirtschaftsförderung wollen wir gegen die weitere Bevölkerungsabwanderung mobil machen.
Mit unseren Ja zum Sporthallenneubau und dem Auftrag an die Verwaltung, eine effiziente,
gut beaufsichtigte und schonende Hallennutzung zu organisieren, soll ein lange gehegter Wunsch der BürgerInnen in Erfüllung gehen.
Es wird im Programm versucht, auf viele Fragen eine Antwort zu geben. Ein Anspruch auf Vollständigkeit besteht jedoch nicht.
Auf der Internetseite des Kreisverbandes kann es nachgelesen werden.
Die Versammlung wurde auch genutzt, um über den bevorstehenden Wahlkampf zu reden und den Wahlkampfkalender zu besprechen. Neben Informationsständen sollen mit Radtour, Kremserfahrt und anderen Veranstaltungen die Öffentlichkeit erreicht werden.
Alle waren sich einig Wahlkampf Politik sollen auch Spaß machen und ein gemeinsames Erlebnis sein.