Jan Korte wieder in Bernburg unterwegs
Nach seiner Jugendweiherede letzten Samstag im Bernburger Kurhaus, war der Bundestagsabgeordnete Jan Korte (DIE LINKE) diesen Montag wieder in der Saalestadt unterwegs. Drei Stationen standen auf dem Programm dieses Wahlkreistages.
Beim einen Treffen mit zwei Experten für Mobilfunkstrahlung informierte sich Korte über den aktuellen Stand bei diesem Reizthema. Aufgrund von Anfragen besorgter Bürger, möchte Korte zukünftig genauer hinschauen, wenn Mobilfunkantennen im Wahlkreis errichtet werden. Das Gespräch offenbarte, dass die Mobilfunkkonzerne beim Errichten immer weiterer Anlagen offensichtlich nur ihre Profite im Auge haben und mögliche Gefahren für die Bevölkerung völlig außer Acht lassen.
Anschließend wurde Korte von der Leiterin Frau Kiele im Senioren- und Pflegeheim des ASB begrüßt. Bei einer Besichtigung des „Rosenblicks“ konnte er mehr über die positive Entwicklung, die das Heim in den letzten Jahren erlebt hat, erfahren, wurde aber auch mit einigen Problemen konfrontiert. Den Wunsch der Leiterin nach mehr gut ausgebildetem Personal konnte Korte, selbst früher als Zivildienstleistender in einer ähnlichen Einrichtung tätig, zwar nicht erfüllen, dafür nahm er aber die Forderung nach einer besseren Vermittlung Arbeitsloser für die Betreuungsaufgaben des Heims mit nach Berlin. In dem Punkt waren Frau Kiele und er sich einig: Durch einen öffentlich geförderten Beschäftigungssektor, den DIE LINKE schon lange fordert, könnte die Arbeit im „Rosenblick“ extrem erleichtert werden. Außerdem würde dieser vielen ALG II Empfängerinnen und Empfängern der Stadt den Wiedereinstieg ins Berufsleben ermöglichen.
Einen ganz besonderen Abschluss fand dieser Wahlkreistag beim bereits zweiten Besuch von Korte im Deutschen Kabarettarchiv im Schloss Bernburg. Die kürzlich eröffnete Ausstellung „Drum verändert das System!“ animierte ihn erneut einen Blick in ost- und westdeutsche Kabarettgeschichte zu werfen. Bei der Führung durch den Leiter der Einrichtung ergab sich eine sehr lebhafte Diskussion, in der auch die nicht unbedeutende Rolle Bernburgs in der deutschen Kabarettgeschichte thematisiert wurde.