Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen
Foto: privat

Ernst Hermann Brink

Für die Gleichstellung der Frauen auch in Zeiten der Pandemie

Da größere Menschenansammlungen in Pandemiezeiten nicht erlaubt sind, wollten die Linken in Saale-Wipper auf ihre sonst üblichen Blumenübergaben vorm Einkaufsmarkt 2021 verzichten. Um den Frauen, die in der Kindererziehung und Bildung einen entscheidenden Anteil bei der allseitigen Entwicklung unseres Nachwuchs leisten, hat der linke Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Güsten Ernst Hermann Brink den Erzieherinnen in der Kindertagesstätte „Güstener Spatzen“, der Kindertagesstätte „Pünktchen`s Stromerland“ und den Lehrerinnen der Güstener Grund- und Sekundarschule Nelken überreicht.
Er bedankte sich bei allen Frauen für ihre aufopferungsvolle Arbeit gerade in Zeiten der Pandemie. Wenn die Erzieherinnen und Lehrerinnen nicht in den letzten Monaten für die Kinder da gewesen wären, hätten viele Eltern nicht arbeiten gehen können. Trotz nicht vorhandener Laptops und teilweise kein W-Lan wurden die Aufgaben an die Schüler verteilt und die zurückgebrachten Ergebnisse kontrolliert und bewertet. Auch beim jetzt eingeschränkten Regelbetrieb leisten viele Lehrerinnen mehr Stunden, um den Jugendlichen den Lernstoff in den einzelnen Gruppen bestmöglich zu vermitteln. Wichtig für die Schulen ist, dass sich die Voraussetzungen für ihre Arbeit verbessern. Die Regierung versprach im Digitalpakt Laptops und besseres W-LAN für alle. Die Erzieherinnen in den Kindertagesstätten hatten im letzten Jahr viel zu tun, da die Kinder in kleineren Gruppen betreut werden mussten. Im zurzeit stattfindenden Regelbetrieb besteht die Schwierigkeit die Kinder in ihrem Bewegungsdrang im Zaum zu halten. Frau Redlich von der Kita „Pünktchen`sStromerland“ im Ortsteil Osmarsleben sagte: „Wir sind froh, wenn wieder Normalbetrieb herrscht!“ Den Kindern fehlen die Feste, Feiern und das Wegfahren in den Tierpark oder zu anderen Zielen.
Für den Stadtrat Brink steht fest: „Wir müssen dafür sorgen, dass die Berufe der Sozialen Arbeit, Gesundheit, Bildung, Erziehung und haushaltsnahe Dienstleistungen endlich gesellschaftlich und finanziell aufgewertet werden. Wir wollen Gleichberechtigung für alle. Nicht nur am Internationalen Frauentag sondern auch an allen anderen Tagen im Jahr. “Auf dem Weg zur völligen Gleichstellung benötigen wir noch weitere Anstrengungen. Frauen müssen endlich so viel verdienen wie Männer.“