Solidarisch in den 1. Mai mit Sonnenschein und guter Laune

Henriette Krebs

Bei strahlender Stimmung und einem vielfältigen Programm fand am 1. Mai 2026 auf der Steinbühne in Bernburg die traditionelle Maifeier statt. Gemeinsam ausgerichtet wurde die Veranstaltung wieder von Vertreterinnen und Vertretern der Partei Die Linke, von Bündnis 90/Die Grünen, der SPD sowie mehreren Gewerkschaften, darunter ver.di, DGB und IG Metall. Zwischen 10 und 13 Uhr kamen zahlreiche Besucherinnen und Besucher zusammen, um ein deutliches Zeichen für Solidarität, Demokratie und Arbeitnehmerrechte zu setzen.

Bereits zum Auftakt sorgte der Spielmannszug für eine festliche Atmosphäre und stimmte die Besucherinnen und Besucher ein. Im weiteren Verlauf übernahm Musiker Stevie das Bühnenprogramm und brachte mit seiner Musik zusätzliche Stimmung auf die Steinbühne. Auch die kleinen und größeren Tänzerinnen der Dance-Kollektion begeisterten mit ihren Auftritten das Publikum und erhielten viel Applaus.

Besonders Familien nutzten die Veranstaltung für einen gemeinsamen Feiertagsausflug. Die Hüpfburg sorgte dafür, dass auch die jüngsten Gäste ihren Spaß hatten. Am Stand des Ortsverbandes der Bernburger Linken gab es auch in diesem Jahr neben Informationsmaterial und Werbeartikeln wieder Kuchen auf Spendenbasis. Der Erlös der Aktion soll 2026 dem Schwimmbad-Förderverein in Nienburg zugutekommen. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, bei Kaffee und Kuchen mit den Genossinnen und Genossen ins Gespräch zu kommen und gleichzeitig ein lokales Projekt zu unterstützen.

In ihren Reden warnten Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Organisationen eindringlich vor wachsendem Hass und gesellschaftlicher Spaltung. Statt Hetze brauche es Zusammenhalt, soziale Sicherheit und starke Rechte für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Immer wieder wurde betont, dass der 1. Mai auch heute ein wichtiger Kampftag für gerechte Löhne, gute Arbeitsbedingungen und soziale Teilhabe bleibt.

Aufmerksamkeit erhielt der Beitrag von Henriette Krebs für Die Linke. In ihrer Rede kritisierte sie das aktuelle Vorgehen des Krankenhauskonzerns AMEOS deutlich. Krankenhäuser und Gesundheitsversorgung dürften nicht nach rein wirtschaftlichen Interessen geführt werden, erklärte die Direktkandidatin der Linken für den Wahlkreis 21. Gesundheit und Krankenhäuser seien Orte der Hilfe für Menschen und keine Waren oder Spielsteine auf dem kapitalistischen Spielbrett eines Großkonzerns. Ihre Worte wurden von vielen Zuhörerinnen und Zuhörern mit Applaus aufgenommen.

Die Veranstaltung auf der Steinbühne zeigte eindrucksvoll, dass der 1. Mai in Bernburg auch 2026 ein Tag der Begegnung, des gesellschaftlichen Zusammenhalts und des gemeinsamen Einsatzes für soziale Gerechtigkeit blieb.