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Andreas Schneidewind

Thälmann-Gedenken auf Calbenser Friedhof

Ernst Thälmann (*16. April 1886 in Hamburg) war einer der führenden Köpfe der deutschen Arbeiterbewegung. Viele Straßen und Plätze tragen seinen Namen. In Calbe erinnert ein Denkmal an ihn.

Im Geschäft seiner Eltern bemerkte er schon im Kindesalter die sozialen Unterschiede in der Bevölkerung. Groß waren die Einkäufe der Betuchteren,

Elend und Hunger herrschte unter den Arbeiterfamilien. Um diese Missstände zu ändern, engagierte sich der Transportarbeiter seit seiner Jugend in Gewerkschaften, war Mitglied in SPD und USPD, wechselte zur KPD und wurde schließlich ihr Vorsitzender.

Ernst Thälmann erkannte seine Feinde zu spät. Am 30. Januar 1933 ergriff die NSDAP um Adolf Hitler die Macht. Kommunisten und Sozialdemokraten galten als Volksfeinde.

Durch Verrat wurde der versteckt lebende Thälmann am 3. März 1933 verhaftet. Nach 11 Jahren Gefängnis, ständigen Verhören und Folter wurde Ernst Thälmann am 18. August 1944 im KZ Buchenwald erschossen. Unter Linken ist er heute nicht unumstritten, duldete er doch nur wenig Kritik an seinem Parteiführungsstil.

Dennoch fand sich DIE LINKE. Elsaland am 18. August zum 75. Todestag am Denkmal auf dem Calbenser Friedhof zusammen, um sein Lebenswerk zu ehren.

Zur Einleitung spielte Andi Schneidewind ein bekanntes Volkslied, in der Version von Hannes Wader. Anerkennende und auch kritische Worte, aus heutiger Sicht, zur Person Ernst Thälmanns fand Sabine Dirlich, Vorsitzende der Kreistagsfraktion. Sie schloss mit den Worten: »Wir ehren seine Leistungen und wir lernen aus seinen Irrtümern.«