Wir sagen Nein zu Hass und Hetze in den Sozialen Medien
Am 25. November, dem Internationalen Tag zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen, hat die Fraktion Die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt zu einer digitalen Veranstaltung eingeladen. Unsere Veranstaltung widmete sich dem Thema Antifeminismus und toxischer Männlichkeit im Internet. Auf der Bühne hatten die Influencerin Zachy, die Landesgleichstellungsbeauftragte Sarah Schulze und die Chefin des Frauenzentrums im Volksbad Buckau Jaqueline Brösicke Platz genommen.
Unsere gleichstellungspolitische Sprecherin und langjährige Vorsitzende des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt Eva von Angern moderierte das Gespräch. Sie begann den Abend mit Zitaten aus den Sozialen Netzwerken, die in ihrer Hässlichkeit und vor allem Frauenfreundlichkeit kaum zu überbieten sind. Der Abend war dafür gedacht, auf die Frauenfeindlichkeit im Netz hinzuweisen und um dafür zu werben, dass Frauen und Betroffene zusammenhalten und diesen Hass nicht unwidersprochen lassen und sich wehren können. Ein wesentlicher Punkt dabei ist nämlich, dass es die Möglichkeit gibt, sich mit strafrechtlichen Mitteln gegen Hass und Hetze im Netz zu wehren. Wenn man bedroht oder beleidigt wird, ist es wichtig, einen Strafantrag zu stellen. So sollen Täterinnen und Täter eine Konsequenz für ihr Handeln spüren.
Für Die Linke ist es wichtig, immer wieder darauf hinzuweisen, dass Hass im Netz nicht normal ist und sich niemand das gefallen lassen muss. Es gibt Möglichkeiten, sich zu wehren. Eine weitere Möglichkeit ist, bewusst mit Freundlichkeit und Unterstützung für die Betroffenen gegenzuhalten. Als Fraktion Die Linke werden wir das Thema weiter bearbeiten, präventive Angebote stärken und die konsequente Strafverfolgung im Auge behalten.

