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Abwrackprämie gibt´s nicht für Arme

Konjunkturpaket ist reif für die Schrottpresse

Zu der Anrechnung der Abwrackprämie für Altautos auf Hartz-IV-Leistungen erklärt die Harzer Bundestagsabgeordnete Elke Reinke (DIE LINKE):

"Hier zeigt sich deutlich, wer vom Konjunkturprogramm der Bundesregierung profitieren soll und wer leer ausgeht: Während die Mitverursacher der Finanz- und Wirtschaftskrise gehegt und gepflegt werden wie ein nagelneuer S-Klasse-Wagen, werden Hartz-IV-Beziehende ausgesondert wie ein vor dem Zerfall stehender Altwagen. Die unsoziale Ausrichtung des Konjunkturpakets ist reif für die Schrottpresse. Es wird nichts ausgelassen, um die Spaltung zwischen Arm und Reich immer weiter voranzutreiben. Wer arm ist, soll auch arm bleiben, während die Reichen immer reicher werden. Erwerbslose, Rentner und Geringverdienende müssen für die Krise zahlen - das darf nicht weiter hingenommen werden.
Ich hoffe, dass Tausende Menschen am 28. März in Berlin und Frankfurt zeigen, dass sie nicht länger gewillt sind, die Leidtragenden der Krise zu sein, während die eigentlich Schuldigen ungeschoren davonkommen."

In einem breiten Bündnis rufen zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen zu Demonstrationen am 28. März in Frankfurt und Berlin auf: "Wir zahlen nicht für eure Krise! - Für eine solidarische Gesellschaft!".
Näheres unter www.28maerz.de/wer-ruft-auf/    oder www.28maerz.de/fileadmin/user_upload/Kampagnen/casino/Aktionen/28maerz09/flyer-28maerz-ansicht.pdf

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