Gysi Gast der 199. Montagsdemo in Aschersleben
Gregor Gysi sprach vor 1000 Teilnehmer/innen auf der 199. Montagsdemo auf dem Ascherslebener Holzmarkt.
Rund 1000 Bürgerinnen und Bürger begrüßten Gregor Gysi mit tosendem Applaus in Aschersleben. Trotz hochsommerlicher Temperaturen und Fußball-Europameisterschaft ließen sie es sich nicht nehmen, den Worten Gregor Gysis auf dem Holzmarkt zu lauschen.
Auf Einladung der Ascherslebener Bundestagsabgeordneten Elke Reinke nahm der Vorsitzende ihrer Fraktion an der 199. Montagsdemo gegen Sozialabbau teil. Auch zahlreiche Mitglieder der LINKEN aus dem Salzlandkreis folgten dem Aufruf der Interessengemeinschaft Contra Sozialabbau, an der Kundgebung teilzunehmen.
Mit großem Beifall reagierten die Bürger dann auch auf Gysis Ausführungen, dass weder die politische Konkurrenz noch die neoliberalen Medien ihn und DIE LINKE mit Hetz- und Verleumdungskampagnen kleinkriegen werden.
Mit Blick auf die Bundespolitik mahnte er die längst überfällige Angleichung der Ost-Löhne, Renten und Sozialleistungen an das Westniveau an. „Fast zwei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung ist es nicht länger hinnehmbar, dass die Menschen im Osten als Bürger zweiter Klasse behandelt werden“, mahnte Gysi an.
Um die Lebensqualität der Bürger in den Kommunen und Kreisen zu sichern, sprach sich Gysi vehement gegen die weitere Privatisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge aus: „Was alle brauchen, muss auch öffentlich bleiben, sonst hätte Politik nichts mehr zu entscheiden und mache sich überflüssig.“
Gysi verwies zudem auf die Erfolge der LINKEN. Bereits aus der Opposition heraus habe man die Achse der Politik nach links verschoben und die anderen Parteien dazu gezwungen, in kleinen Schritten Teile ihrer Politik des Sozialabbaus zu korrigieren.
Die Harzer Bundestagsabgeordnete Elke Reinke dankte Gysi anschließend für seine Teilnahme an der 199. Montagsdemo mit den Worten: „Wir kommen nicht nur vor den Wahlen zu den Bürgern. DIE LINKE kümmert sich auch alltäglich um die Belange, Sorgen und Nöte der Menschen. Das hat Gregor Gysi heute bewiesen.“
