Jenseits von Sozialbürokratie und Arbeitszwang
Die Bundestagsabgeordnete Elke Reinke (DIE LINKE) ruft zur Teilnahme an der vom 15. bis 21. September 2008 stattfindenden europäischen "Woche des Grundeinkommens" auf.
Die Bundestagsabgeordnete Elke Reinke (DIE LINKE) ruft zur Teilnahme an der vom 15. bis 21. September 2008 stattfindenden europäischen "Woche des Grundeinkommens" auf.
Bei der "Woche des Grundeinkommens" werden in über 33 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz VertreterInnen von sozialen Bewegungen und Erwerbsloseninitiativen, aber auch WissenschaftlerInnen und PolitikerInnen referieren. Da das Programm dezentral geplant und gestaltet wird, entsteht ein vielfältiges Spektrum an Diskussionsrunden und kulturellen Events.
Elke Reinke, selbst in der "Bundesarbeitsgemeinschaft Grundeinkommen" der LINKEN engagiert, erklärt dazu: "Ich hoffe, dass durch diese Woche das Thema Grundeinkommen stärker in das Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit und der Medien gerückt wird. Gerade in Zeiten von Hartz IV darf es kein Tabu sein, über Ansätze jenseits der arbeitsmarktorientierten Grundsicherung zu sprechen. Es sollte dabei aber klar gestellt werden, dass bei der großen Anzahl existierender Modelle nur wenige einem linken, emanzipatorischen Anspruch genügen. Ein ,echtes' bedingungsloses Grundeinkommen, das individuell, in existenzsichernder, armutsvermeidender Höhe, ohne Bedürftigkeitsprüfung und ohne Zwang zur Gegenleistung ausgezahlt wird, würde meiner Meinung nach allen ein menschenwürdigeres Leben und mehr gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen."
Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.woche-des-grundeinkommens.org. Umfassende Erläuterungen zu einem LINKEN Grundeinkommenskonzept finden Sie auf http://www.die-linke-grundeinkommen.de.
