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LINKE wollen auch Freitische an Staßfurts Grundschulen

Der Stadtvorsitzende der Staßfurter LINKEN, Ralf-P. Schmidt und Fraktionsvorsitzender der Stadtratsfraktion DIE LINKE. Staßfurt / offene Liste forderten in einem Schreiben an Oberbürgermeister Rene Zok die Umsetzung § 72 a Schulgesetz LSA durch die Stadt Staßfurt als Schulträger der Grundschulen

Der Stadtvorsitzende der Staßfurter LINKEN, Ralf-P. Schmidt und Fraktionsvorsitzender der Stadtratsfraktion DIE LINKE. Staßfurt / offene Liste forderten in einem Schreiben an Oberbürgermeister Rene Zok die Umsetzung § 72 a Schulgesetz LSA durch die Stadt Staßfurt als Schulträger der Grundschulen.

 In dem Schreiben an Oberbürgermeister Rene Zok heißt es: „nach unserem Kenntnisstand wird der § 72a des Schulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt zum Thema Freitische durch die Stadt Staßfurt, als Träger der Grundschulen, nicht umgesetzt.“

 Im §72 a ist jedoch formuliert es: „Schulspeisung - Die Schulträger sollen im Benehmen mit dem Schülerrat und dem Schulelternrat schultäglich eine warme Vollwertmahlzeit für alle Schülerinnen und Schüler vorsehen. Dabei soll ein sozial angemessener Preis gewährleistet werden. In besonderen Fällen sind Freitische zur Verfügung zu stellen.“

 Somit fordern die Vertreter der Staßfurter LINKEN den Oberbürgermeister auf, „sich in der Fachverwaltung mit dem Thema zu befassen, die Umsetzung zeitnah zu realisieren im zuständigen Fachausschuss, im Stadtrat und natürlich uns als Absender dieses Schreibens über Ihre Vorgehensweise zu informieren.“

Erläuternd weisen Schmidt und Magenheimer darauf hin, dass aus Sicht der LINKEN das Thema Freitische in der Stadt Staßfurt nicht länger ignoriert werden darf. „Die uns in zahlreichen Statistiken vorliegenden Zahlen von Arbeitslosigkeit, Sozialbedürftigkeit und konkret erst durch uns zur Thematik Schulstarterpakete im Salzlandkreis dargestellte Sachlage, dass ¼ aller EinschülerInnen in Sozialleistungsfamilien leben, macht offenkundig, dass hier Handlungsbedarf besteht.“ führen die Politiker aus.

Sie gehen davon aus, dass es zum Thema Wichtigkeit der regelmäßigen und gesunden Ernährung, zur Sozialstruktur in den Familien Deutschlands, Kinderarmut, Familienarmut, ungleiche Bildungschancen usw. keiner weiteren Argumentation bedarf, zumal die Kommune zur Umsetzung des Gesetzes verpflichtet sei, der Landkreis die Schulen und Schulträger bereits zur Thematik unterrichtete.

Ergänzend fügen die Verfasser dem Schreiben an die Stadt einige Anlagen, welche ihnen aus  <//span>ihrer Kreistagsarbeit geläufig sind, und die Umsetzung der Thematik durch den Landkreis darstellen, bei.

 Magenheimer und Schmidt setzen auf eine zügige Einführung der Freitische in Staßfurt, hoffen auch hier auf ein engagiertes Mittun der Schuldirektoren, Lehrer und Elternvertreter der Staßfurter Schulen.

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