Sprechzeiten für Hartz IV Betroffene, Betroffene aktiv mit Rat und Tat
Der Pressesprecher des Aktionsbündnisses der Region Staßfurt, Ralf-P. Schmidt, informierte, dass die Sprechzeiten für Hartz- IV-Betroffene und zu anderen sozialen Brennpunkten aktuell weiterhin eine hohe Frequentierung erfahren.
Der Pressesprecher des Aktionsbündnisses der Region Staßfurt, Ralf-P. Schmidt, informierte, dass die Sprechzeiten für Hartz- IV-Betroffene und zu anderen sozialen Brennpunkten aktuell weiterhin eine hohe Frequentierung erfahren.
Jeden Dienstag von 9:30 – 11:30 und 16:00 – 18:00 Uhr hält das ASG dazu in den Räumen der Partei DIE LINKE; Grenzstr. 11 in 39418 Staßfurt Sprechzeiten bereit.
Termine im Dezember sind: 02.12. / 09.12. / 16.12. 2008. Am 23.12. und 30.12. finden keine Sprechstunden statt. Im Januar 2009 ist der erste Sprechtag dann der 13.01.2009.
Hier bieten Selbstbetroffene und Erfahrene Hilfe an. Die ASGler haben allerhand Wissen zusammengetragen, um sachkundige Wegbegleiter bei Widersprüchen, bei ungesetzlichen Bescheiden, aber auch für den Kampf gegen Hartz IV zu sein.
Schmidt weißt darauf hin, dass dabei das Problemspektrum immer größer werde: Kindergeldzahlungen, Hartz IV – Anspruch bei geringem Arbeitslohn; Zuschuss zu Klassenfahrten, das Verhalten bei Hausbesuchen der ARGE, Unterkunftskosten, Ersteinrichtung und Gesetzesänderungen sind oft wichtige Auskunftsthemen. Auch lernen die Mitstreiter des Aktionsbündnisses ständig hinzu und lassen in ihre Arbeit die Ergebnisse der neuerlichen Rechtssprechung einfließen.
Aktuell sprechen viele Betroffene wegen einer sich oft als fehlerhaft darstellenden Einkommensanrechnung vor und aufgrund der fehlenden Überprüfbarkeit der Erstattung der angemessenen Unterkunftskosten. Oft erleben wir eine relative Unkenntnis zur Gesetzeslage und weiteren Hilfsangeboten, die das Leben mit den geringen Hartz IV Leistungen etwas erträglicher machen können. Dazu gehört die GEZ-Befreiung, wie die Zuzahlungsbefreiung bei der Krankenkasse. Aber auch Angebote wie Tafeln, Suppenküche, Schulstarterpaket, kostenloser Personalausweistausch, Einmalleistungen und zustehende Mehrbedarfe sind oft nicht bekannt. Insgesamt schätzen die Mitstreiter des Bündnisses ein, dass Ämter und Behörden gar nicht, kaum oder zu wenig über Ansprüche und begleitende Angebote die Betroffenen informieren, obwohl dies ihre gesetzliche Beratungspflicht einschließt.
Zur Sprechzeit sind auch Interessierte willkommen, die künftig die Arbeit des Aktionsbündnisses mit unterstützen wollen. Das Bündnis versteht sich als offenes Bündnis, in dem Jeder demokratisch handelnde mitwirken kann. Für uns steht weiterhin fest: Hartz IV ist unsozial! Hartz IV muß weg.
Ralf-P. Schmidt
