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Unterausschuss Jugendhilfeplanung tagt nun öffentlich

Wie bereits mehrfach in den nichtöffentlichen Sitzungen des Unterausschusses Jugendhilfeplanung im Salzlandkreis nachgefragt, hat die Überprüfung durch die Fachverwaltung nun ergeben, dass auch die Sitzungen des Unterausschusses Jugendhilfeplanung laut Gesetzgeber öffentlich abzuhalten sind.

 Wie bereits mehrfach durch mich in den nichtöffentlichen Sitzungen des Unterausschusses Jugendhilfeplanung im Salzlandkreis nachgefragt, hat die Überprüfung durch die Fachverwaltung nun ergeben, dass auch die Sitzungen des Unterausschusses Jugendhilfeplanung laut Gesetzgeber öffentlich abzuhalten sind. Nun auch endlich, nach über einem Jahr Salzlandkreis auch hier vor Ort. Dazu erklärte Dezernentin Frau Völksch in der Jugendhilfeausschusssitzung “ausführlich und umfassend auf die vorliegende Beschlussvorlage zur Änderung der Geschäftsordnung des Unterausschusses nach rechtlicher Bewertung auf Antrag der Fraktion DIE LINKE im Kreistag eingehend.“ (nach Protokoll der JHA-Sitzung vom 21.10.2008)

In der Vorlage der Fachverwaltung selbst heißt es: „Die rechtliche und fachaufsichtliche Prüfung der Geschäftsordnung des Unterausschusses Jugendhilfeplanung hat ergeben, dass die Beratungen öffentlich durchzuführen sind. …“

Wie ich meine – ein Gewinn für die Kinder- und Jugendhilfearbeit im Salzlandkreis! War und ist es doch mein Bestreben, ja das Bestreben der LINKEN stets im öffentlichen und fairen Dialog mit den Trägern., Adressaten, der Fachverwaltung auf gleicher Augenhöhe die Belange und Probleme von Kindern, Jugendlichen und Familien, Alleinerziehenden usw. im offenen Dialog anzugehen, gemeinsam nach Lösungswegen zu suchen.

Somit stellt die künftige Einbeziehung der Öffentlichkeit in den Unterausschuss Jugendhilfeplanung und die Kinder- und Jugendarbeit einen großen Qualitätssprung dar. Nun können die Mitglieder des Unterausschusses auch vor Ort über das nun nicht mehr „geheime“ mit Trägern und Fachleuten Informationen, Sichtweisen und Erfahrungen austauschen. Ich für meinen Teil biete dies ausdrücklich an, bin ich aus der Region Staßfurt offensichtlich der einzige Vertreter im Unterausschuss Jugendhilfeplanung, welcher nicht nur ein interessantes, sondern bei kluger Vorgehensweise auch ein wirklich lösungsorientiert handelndes Instrumentarium für die zahlreich in der Gesellschaft vorherrschenden Problemlagen, und Kinderarmut, ein krankes Bildungssystem der Bundesrepublik, oder aber zu erlebende soziale Ausgrenzung und Angebotsabbau in der Kinder- und Jugendarbeit seien hier nur beispielhaft genannt. Öffentlichkeit ist wichtig – kann sie doch die Glaubwürdigkeit von Politik sichern helfen. Dafür tritt DIE LINKE konsequent ein.  

Ralf-P. Schmidt

 

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